Sarstedts Erste Damen ist bei der HSG Deister-Süntel nicht über ein 27:18 hinausgekommen und hat dabei vor allem in der ersten Hälfte den Biss vermissen lassen. Nach einem Blitzstart (1:3) passierte im Angriff lange gar nichts, auch die Auszeit beim 8:3 war weitgehend wirkungslos. Insbesondere in der Abwehr fehlte vermehrt der Biss und die Bereitschaft, den letzten Schritt noch zu machen, sodass das Heimteam zu einfachen Toren kam, zur Halbzeit war es mit 15:9 deutlich.
Nach dem Wechsel war man deutlich ambitionierter, ließ viel weniger klare Chancen zu und arbeitete auch im Angriff zielstrebiger. Mehrfach kam man auf 4 Tore heran und hatte Ballbesitz und Momentum, doch eine teils haarsträubende Chancenauswertung machte alle Bemühungen zunichte. Irgendwann war der Widerstand gebrochen, Endstand 27:18.

Nico Gütt: „Der zweite Durchgang war nach dem schwachen Auftritt in der ersten Hälfte vorerst in Ordnung, doch im Abschluss sind wir schlicht zu schwach geblieben. Wir nehmen das Positive mit und gehen mit vollem Tank ins Decision-Game.“

Heinemeyer – Eilers (3), von der Brehling, Speer (je 2), Hochmuth, Brinkmann, Bahrenberg, Schütze, Schröder, Rukavina, Ipatov (je 1), Deutsch

Strafwürfe: Eilers 2/4, Deutsch 2/3, Speer 0/1

 

Am kommenden Wochenende ist die Zweitvertretung vom MTV Großenheidorn zu Gast.