Mit einer dominanten ersten Halbzeit hat Sarstedts Erste Damen die ersten Heimpunkte der Saison gefeiert und das Schlusslicht SG Misburg geschlagen. Dabei zeigte man nach den Anfangsminuten (3:3) über mehr als 20 Minuten eine reife Leistung: Elsa Bahrenberg und Dana Speer legten vor, Toni Brinkmann und Hanna Schütze nach. Doch erneut war es eine überzeugende Kombination aus Abwehr und Torhüterin, die den Grundstock für die Führung legten. Bis zum Wechsel kamen nur noch 6 Tore hinzu, sodass man bis auf 16:9 enteilt war.
Nach Wiederanpfiff ließ man im Angriff zwar hier und da etwas liegen, doch problematischer war das Abwehrverhalten: Die Kombination aus mangelnder Verschiebung auf allen Positionen und schwachem Zweikampfverhalten auf den Halbpositionen führten zu Durchbrüchen und freien Würfen über die Außen mit hoher Trefferquote. Nach dem 18:11 überstand man eine ganz schwache Phase bis zum 19:16, ehe man bis auf 22:17 erhöhte. Auch Michelle Ipatovs 23:18 nach 50 Minuten führte nicht zu Sicherheit. Mehrfach kam Misburg auf 2 Tore heran, doch Anna Hochmuth trug die Verantwortung und brachte Rot-Weiß wieder mit 3 Toren in Front. Letztendlich wurde der 28:25-Endstand dem Verlauf der ersten Hälfte nicht gerecht, war nach der zweiten Halbzeit aber nachvollziehbar.

Nico Gütt: „Die erste Hälfte war absolut überzeugend. Im zweiten Durchgang haben wir dann schwach verteidigt und zu viel auf die Anzeigetafel geschaut, anstelle sauber Handball zu spielen. Die beiden Punkte und den Wind aus Hälfte 1 nehmen wir mit ins neue Jahr.“

Heinemeyer – Speer (5), Eilers, Hochmuth (beide 4), Ipatov, von der Brehling, Brinkmann, Bahrenberg, Schütze (je 2), Deutsch (1), Sandrock, Rukavina, Karaagac, Schröder

Strafwürfe: Eilers 4/5

Mit einem Sieg bei Germania List zum Ende der Hinrunde kann man am 17. Januar auf die Siebtplatzierten aufschließen.