Im Nachholspiel gegen die Aufsteiger aus Vinnhorst hat Sarstedts Erste Herren den Befreiungsschlag erneut verpasst, obwohl der scheidende Laky Yogeswaran über 60 Minuten ein wahnsinniges letztes Spiel zwischen den Pfosten lieferte, unter anderem mit 3 parierten Strafwürfen.
Dabei war es in erster Linie die Inkonstanz, die Sarstedt den Punktgewinn vermieste. Starke Phasen im Angriff mit zügigem Spiel, guten Trefferquoten von den Außen sowie solides Abwehrverhalten wechselten sich mit Phasen zum Grausen ab, in denen keinerlei geordnetes oder gar zielstrebiges Spiel in Abwehr und Angriff zu erkennen war. So gab es in der Anfangsviertelstunde 11 Sarstedter Tore, in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs kamen gerade noch 4 hinzu.
Im zweiten Durchgang spielte Sarstedt solider, ohne zu glänzen. Der 15:17-Rückstand zum Wechsel konnte mehrfach ausgeglichen werden, doch Vinnhorst wusste immer wieder zu antworten. In den Schlussminuten versuchte man noch einmal alles, Tobi Ritschel brachte Rot-Weiß bis auf ein Tor heran, doch die Deckung hielt nicht dicht, sodass es 31:33 verloren ging.
Thorben Walbrecht: „Zu Lakys Abschied hätten wir natürlich gerne gepunktet, zumal er mit einer kranken Leistung allen Grund hierzu gab.“
Yogeswaran, Engelmann – Arning (8), Gütt, Sanden (je 5), Ritschel (4), Rehbock (3), Felgenhauer, Walbrecht (je 2), Wurche (1), Heun, Swientek
Strafwürfe: Arning 1/1