Sarstedts Erste Herren ist im Nachholspiel bei der TS Großburgwedel nicht über ein 32:24 hinausgekommen und hat den nächsten Rückraumspieler verletzt verloren, sodass die Liste der langfristig verletzten Spieler länger zu werden droht als die der einsatzbereiten.
Dabei konnte man die erste Halbzeit trotz einer lausigen Chancenauswertung weitgehend offen gestalten: Lakshan Yogeswaran traf noch 4 Minuten vor dem Wechsel von „coast to coast“ zum 12:11-Anschlusstreffer. Ärgerliche Schlussminuten brachten einen 16:12-Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel versuchte man zwar noch einmal, in Schlagweite zu kommen, doch schwaches Zweikampfverhalten machte es zunehmend schwieriger, in der Abwehr gegenzuhalten und die Keeper zu unterstützen. Tobi Ritschel brachte die Sarstedter nach 50 Minuten auf 25:21 heran, doch ernsthaft in Gefah bringen konnte man den Sieg der Heimmannschaft nicht mehr, 32:24 Endstand.
Christian Sanden: „So langsam müssen wir im Lazarett anbauen, das ist mittlerweile besorgniserregend. Mal wieder ein Sieg würde auch der Stimmung gut tun.“
Yogeswaran (1), Engelmann – Vaje (5), Ritschel, Sanden (je 3), Felgenhauer, Walbrecht, Arning (je 2), Heun, Gütt (je 1), Rehbock