Es waren keine guten Vorzeichen, unter denen Sarstedts Erste Damen zu Hause gegen Nienburg antrat. Richtig einsatzbereit waren vier Feldspielerinnen, alle anderen waren krank oder halb krank, sodass Hanna Uecker ungeplant zum Comeback verholfen wurde und ebenso Lenja Quasten aus der Zweiten Damen dankenswerterweise spontan einspringen konnte. Das Spiel nahm einen erwartbaren Verlauf: Nienburg drückte aufs Tempo, Sarstedt hielt dagegen, solange es genug Luft hatte. Relativ bald wurde deutlich, dass trotz allen Einsatzes die Punkte wohl nach Nienburg gehen würden. Zora Rukavina zeigte ein starkes Spiel auf der Mitte, ebenso wusste Michelle Ipatov auf Außen mit einer hohen Trefferquote zu gefallen. Über 9:14 zur Halbzeit ging es bis auf 17:27 zum Endstand.
Nico Gütt: „Dieses Spiel stand unter einem schlechten Stern, dementsprechend geht die Niederlage auch in Ordnung. Wir sammeln uns jetzt und greifen am kommenden Samstag in Springe wieder an.“
Dähn, Heinemeyer – Ipatov (5), Rukavina (3), Speer, von der Brehling (je 2), Brinkmann, Hochmuth (je 1), Bahrenberg, Deutsch, Uecker, Quasten
Strafwürfe: Deutsch 3/4, Hochmuth 0/2