Sarstedts Erste Herren hat am späten Sonntagnachmittag eine eher trübe Leistung aufs Söhlder Parkett gebracht. Gegen die Drittvertretung der SG Börde Handball machte man sich von Beginn an das Leben schwer: Die Ballbehandlung im Spiel war noch akzeptabel, doch im Abschluss kam einem das Grausen. Schwache Abschlüsse und ein starker Heimtorhüter sorgten dafür, dass das Spiel schnell deutlich und wenig spannend wurde. Dabei hielt man in der Deckung zuerst noch dagegen – zusätzlich waren die Keeper Laky Yogeswaran und Timo Engelmann die besten Sarstedter Akteure – doch auch die Abwehrleistung ließ im Verlauf der ersten Hälfte nach, es fehlte der letzte Schritt, der letzte Biss, der absolute Wille. Über 19:11 zur Halbzeit ging es in einem ereignisarmen zweiten Durchgang bis auf 35:18.
Christian Sanden: „Das war ein gebrauchter Tag. Wir müssen uns dringend beim Training und beim Spiel anders präsentieren und an der Einstellung arbeiten. So macht es niemandem wirklich Spaß.“
Yogeswaran, Engelmann – Arning (5), Sanden (4), Vaje, Rehbock (je 2), Walbrecht, Heun, Gütt, Wurche (je 1), Felgenhauer, Swientek
Strafwürfe: Walbrecht 1/2, Arning 0/1