Im Vorweihnachtsspiel gegen den TuS Bothfeld hat Sarstedts Erste Herren eine Leistung aus einem Guss gezeigt und die aufsteigende Form untermauert. Vom Start weg war es wie so oft Sebastian Arning, der vorne die Tore warf. Christian Sanden und Jonas Rehbock ließen im Innenblock nichts zu, Lakshan Yogeswaran zwischen den Pfosten brachte die Gäste zur Verzweiflung. In der Anfangsviertelstunde musste er nur dreimal hinter sich greifen. Als Rückkehrer Jan Niklas Vaje mit dem 10:3 den ersten 7-Tore-Abstand herstellte, war man das erste Mal entscheidend enteilt. Mehrfach gelang es in der Folge, Mika Felgenhauer am Kreis freizuspielen und den Abstand zu halten. Dass Bothfeld bis zur Pause auf 16:12 herankam, war aus Sarstedter Sicht fast schon unnötig zu nennen.
Nach dem Wechsel waren es Tore vom durchbruchsstarken Christian Sanden, die Sarstedt wieder außer Reichweite brachten. Im weiteren Verlauf machten sich die vielen Rückraum-Wechseloptionen auf Sarstedter Seite bemerkbar: Man konnte immer wieder nachlegen und variabel bleiben. Als das Bothfelder Spiel in den Schlussminuten zunehmend hektischer wurde, hatte man im Rückzug kurzzeitig Probleme, arbeitete dann aber konsequenter zurück und ließ das Spiel nie ernsthaft knapp werden, Endstand 36:30.
Christian Sanden: „Mit einer breiten Rückraumbesetzung können wir auch gegen die stärkeren Teams bestehen, das hat man heute gesehen. Das war überzeugend.“
Yogeswaran, Engelmann – Arning (9), Sanden (7), Felgenhauer, Vaje, Gütt (je 4), Heun (2), Rehbock, Walbrecht (je 1), Ritschel, Wurche
Strafwürfe: Arning 4/4
Die Hinrunde endet für die Sarstedter mit dem Spiel beim Aufsteiger, der Zweitvertretung von Friesen Hänigsen.