Sarstedts Erste Damen muss auch nach dem vierten Spiel weiter auf den ersten Punktgewinn warten. In der Ferne in Liebenau hatten sie neben den Gegnerinnen der HSG Nienburg auch das Haftmittel vor der Brust. Es dauerte lange, bis im Angriff etwas Brauchbares zustande kam, nach etwas mehr als einer Viertelstunde sah es mit 8:2 schon düster aus. Doch einige Tore von Anna Hochmuth, Elsa Bahrenberg und Fabienne Schröder ließen den Abstand zur Pause schrumpfen und ließen so etwas wie ein gefährliches Angriffsspiel aufkommen. Fast wäre man in Schlagweite gewesen, das ärgerliche 12:8 fiel erst wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff.
Doch nach dem Wechsel: Gleicher Start wir in Hälfte 1. Keine Sicherheit, keine Durchschlagskraft im Angriff, bei sehr engagiertem Rückzugsverhalten, konsequenter Verteidigung und guter Torhüterinnenleistung. Doch aus 12:8 wurde 16:8, der hohe Rückstand brach die Moral, ohne echtes Aufbäumen im Angriff steuerten die Sarstedterinnen auf die 26:14-Auswärtsniederlage hin.

Trainer Nico Gütt: „Erneut haben wir heute in der Abwehr und im Tor gezeigt, dass wir in Kombination mit einem engagierten Rückzugsverhalten einiges wegverteidigen können, ein paar der 26 Gegentore waren noch eher unglücklich. Im Angriff hingegen fehlte heute wieder einiges.“

Am kommenden Sonntag gegen die Mitaufsteigerinnen von der HSG Deister-Süntel soll der erste Saisonsieg her.

Heinemeyer – Bahrenberg, Hochmuth, Schröder (je 3), Brinkmann (2), Sandrock, Speer, Karaagac (je 1), Schütze, Eilers, Rukavina, von der Brehling, Ipatov